Schafe

Hier lernen Sie ein wenig unsere Schafe kennen...

Unsere Heidschnucken
Da die Schnucken sehr genügsame Tiere sind, eignen sie sich hervorragend zur Landschaftpflege, weshalb sie ja auch ursprünglich für die kargen Heidegebiete in Norddeutschland gezüchtet wurden.
In der Lüneburger Heide gab es im vorigen Jahrhundert noch riesige Herden, mittlerweile werden diese Schafe aber in Österreich und auch anderen Ländern eher selektiv für die Landschaftspflege eingesetzt.
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our dogs
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Die Wolle hat eine grau-bräunliche Färbung und ist ziemlich grob und kratzig, wird daher eher für Teppiche und dergleichen verwertet. Diese grobe Wolle schützt aber auch unsere Heidschnucken vor garstigem Wetter. Beine, Schwanz und Kopf sind schwarz, die Lämmer werden schwarz geboren und färben sich im zweiten Jahr zur Elternfarbe. Es existieren allerdings auch weiße Varianten. Beide Geschlechter dieser wunderschönen und zierlichen Schafrasse tragen Hörner, bei den Böcken wachsen diese aber weiter und drehen sich zu imposanten Schnecken.
Die graue gehörnte Heidschnucke ist eigentlich ein Wildschaf, das zwar weitergezüchtet wurde, aber ursprünglich vom Mufflon-Urschaf abstammt. Mufflons finden sich heute noch in bergigen Gebieten des Mittelmeerraumes (Korsika, Sardinien). Die Schnucke wird eindeutig nicht wegen ihrer Wolle gezüchtet.
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Die weibliche Heidschnucke wiegt im Schnitt zwischen 45 und 55kg und hat eine saisonale Brunft. Die Böcke bringen schon mal 60 bis 70kg auf die Waage und können, je nach Alter, zwischen 30 und 50 Muttertiere eindecken. Die Muttertiere werden Ende des Jahres, Oktober bis Dezember gedeckt, und bringen nach einer Tragezeit von 150 Tagen schwarzbraune, sehr lebendige Lämmer zur Welt.
Unsere Schafe stehen das ganze Jahr über auf unseren Weiden in Königstetten, wo sie mit unseren Hunden täglich gearbeitet werden. Sie ernähren sich vom Frühjahr bis Spätherbst ausschließlich von Gräsern und Heidekräutern. Erst im Spätherbst bekommen sie zusätzlich noch Kraftfutter und Heu zugefüttert. In den harten Wintermonaten stehen unsere Schnucken in Horn/NÖ, wo sie einen Offenstall zur Verfügung
Etymologisch wird der Begriff "Heide" von germanisch; haithio: unbebautes, wildgrünendes Land, Waldgegend, abgeleitet."Keines Menschen Augenweide" (K.L.Goedeke 1814-87 Reisen) Heutzutage versteht man unter "Die Heide" jene Besenheide, die etwa 10 bis 50 cm hoch wächst. In sandigen Böden gedeiht sie besonders gut. Hier kann sie sich ziemlich gut gegen die üblichen Gräser behaupten. "Erika", das besungene Blümelein ist die Glocken- oder Sumpfheide, die auf feuchtem, torfigem und saurem Boden wächst.
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Die Lämmer wiegen bei der Geburt ca. 4-5kg und beginnen bereits ab der dritten Woche zusätzlich feste Nahrung aufzunehmen. Das Schlachtgewicht der Heidschnucke ist nicht sehr hoch, dafür hat das Fleisch einen wunderbaren, feinen wildbretartigen Geschmack und lässt den typischen starken Schafgeruch/-geschmack vermissen.
haben und täglich mit Heu, Silage und Wasser versorgt werden.
Im Frühling, nach der Ablammung, überstellen wir sie nach Königstetten, wo sie wieder das ganze Jahr über für unser Hütetraining zur Verfügung stehen. Den genauen Zeitpunkt geben wir in unserem aktuellen blog bekannt. Aber wir stehen natürlich auch für telefonische Auskünfte zur Verfügung (0676/4502380, Wolfgang)
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